Bewusstseinsbrief

Die innewohnende Ewigkeit

19. Mai 2024

Ihr Lieben,

die Sonne entsteht nicht dadurch, dass sie morgens am Horizont aufgeht und genauso wenig stirbt sie, wenn sie am Abend untergeht. Gleichsam wird der Mensch nicht dadurch geboren, dass er in ein neues Formenkleid eintritt, und er stirbt auch nicht, wenn er aus diesem wieder austritt.
Der Wechsel der Körperform geschieht so regelmäßig und natürlich, wie das Auf- und Untergehen der Sonne.
Die wahre Geburt eines Menschen ist nicht die Geburt einer weiteren physischen Form, sondern vielmehr die Geburt der Seele eines Menschen.
Der irdische Vater und die irdische Mutter zeugen einen physischen Körper, doch der Göttliche Vater und die Göttliche Mutter haben bereits vor Urzeiten die Seele geboren, die dann in diesen neuen Körper einzieht.
Eine Seele erlebt innerhalb ihrer Reise durch Raum und Zeit mehr Wiederverkörperungen als die Zahl der Sonnenaufgänge in der gesamten Erdgeschichte.
Sie schöpft aus einem Jahrmillionen währenden Erfahrungserbe, und weiß sehr genau, wie sie sich zur Welt bringen kann und wie sie die Welt wieder verlassen möchte.
Jede Seele bringt einen immensen spirituellen Wissensschatz mit auf diese Erde, bis sie damit beginnt die menschliche Konditionierung zu übernehmen.
Wäre die Konditionierung der Gleichsetzung des Menschen mit seiner physischen Form nicht so tief in das kollektive Gedankenfeld eingeprägt worden, dann wäre eine bewusste Wiederverkörperung Teil des natürlichen Lebenszyklus und es wäre uns eine vollkommen andere Selbsterfahrung als unsterbliche Seele geschenkt.

Verbinde dich einmal innerlich mit dem Teil deines Bewusstseins, der mit der Geburt deines physischen Körpers nicht geboren wurde, und der dementsprechend auch nicht sterben kann. Aus diesem Gewahrsein heraus, kannst du einmal folgende Zeilen tiefer in dich einsinken lassen, oder sie dir laut vorlesen:

Noch ehe meine Eltern waren, war ich.
Noch ehe diese Erde war, war ich.
Noch ehe die Sonne und all die Sterne am Nachthimmel waren, war ich.
Denn das, was ich bin, ist ewiglich.

Und ich werde auch dann noch sein, wenn die Erde längst vergangen ist, und das letzte Licht des letzten Sternes im Weltall erlischt.
Denn das, was ich bin, ist ewiglich.

In herzlicher Verbundenheit,

Robin

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