Die Angst vor der eigenen Größe
7. Dezember 2022Nicht vor der Dunkelheit fürchten wir uns, sondern vor der unermesslichen Größe unseres inneren Lichtes.
Du liebe Seele,
hinter euren größten Ängsten liegt euer größtes Potenzial, denn die größten Ängste habt ihr nicht etwa vor der eigenen Unfähigkeit, sondern vor der wahren Größe eures unbegrenzten Potenzials. Nicht vor der Dunkelheit und der Abgetrenntheit fürchtet ihr euch, sondern vor der Größe des Lichtes, das die getrennte Existenz gänzlich hinweg zu leuchten vermag. Ihr habt euch so sehr im Zustand der Getrenntheit eingenistet, dass euch der natürliche Zustand des Einsseins, mit allem, was ist, existenziell bedrohlich erscheint.
(Aus dem Buch BewusstSein – Der Weg zum EinsSein)
Unser altes Selbst- und Weltbild basiert auf dem getrennten Bewusstsein und es gibt nichts, was so bedrohlich erscheint, wie die Auflösung der eigenen Getrenntheit. Immer, wenn wir uns unserem inneren Licht wieder annähern, reagiert das getrennte Bewusstsein mit Angst vor Kontrollverlust, weil es über die Grenzen der gewohnten Welt hinausgeht. Es gibt nichts, was das getrennte Bewusstsein so sehr fürchtet, wie die Liebe und den Tod, denn sowohl in der Liebe, als auch im Tod, lösen sich die Grenzen des getrennten Bewusstseins auf.
Das getrennte Ich unterliegt der Illusion, einen bestimmten abgegrenzten Teil des Lebens, zu dem es „ich“ oder „mein“ sagt, steuern zu können, und wenn es erfährt, dass ein Teil vom Leben nicht vom großen Leben abgetrennt sein kann und dass das Leben vollkommen ungeachtet der Kontrollversuche seinen Gang geht, dann sind die Grundfesten des getrennten Bewusstseins erschüttert.
Wir alle leben mehr oder weniger aus dem getrennten Bewusstsein, dem Ego, heraus und es reagiert meist automatisch mit Angst, wenn sich ein höheres Bewusstsein aufschließt und wenn wir dadurch in Kontakt mit der unermesslichen Macht unseres ursprünglichen Potenzials kommen. Das Ego strebt zwar auch nach selbstbezogener Macht, doch sobald es in sich in Berührung mit der grenzenlosen Macht des innewohnenden göttlichen Potenzials kommt, reagiert es mit Panik.
Es kann sein, dass wir im Laufe unserer Inkarnationsreise unser inneres Potenzial in den Dienst des getrennten Bewusstseins gestellt haben und es dadurch zum Missbrauch unserer göttlichen Macht kam. Und immer, wenn ein Wesen seine göttlichen Schöpferkräfte missbraucht, dann ist es auch für eine gewisse Zeit sinnvoll, diese Schöpferkräfte durch einen Angstreflex zu verschließen. Doch gleichzeitig können wir uns nicht aus dem getrennten Bewusstsein befreien, wenn wir unsere göttliche Größe und die damit verbundene Schöpferkraft nicht wieder in uns anerkennen.
Jedes Wesen in der Schöpfung ist mit unendlich großen schöpferischen Gaben beschenkt und wir selbst sind die einzigen, die sich von diesem inneren Potenzial abschneiden können.
Deine wahre, innere Größe stammt direkt vom göttlichen Bewusstsein ab, weil das Göttliche im Ursprung alles erschaffen hat, wie es selbst ist.
Erkenne die unermessliche Größe und Macht deines inneren Lichtes wieder an und schaue, wie du diese Schöpferkraft von nun an nicht mehr in den Dienst der Getrenntheit, sondern der göttlichen Einheit allen Lebens stellen kannst.
Danke für dich und deine Einsicht in die unermessliche Größe deines inneren göttlichen Wesens.
In herzlicher Verbundenheit,
Robin
Das Video zum Brief
Der Tod ist die größte Bewusstseinstransformation des Lebens und letztlich ist das gesamte Leben eine Vorbereitung auf ein bewusstes Sterben. Auch nach dem Tod erschafft sich jedes Bewusstsein die Realität, in der es sich erfährt, wobei die eigenen Schöpfungen unmittelbarer und intensiver erlebt werden.
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